Die Straße als
Kohlenstoff-Tresor
Asphalt ist das Rückgrat unserer Infrastruktur — steht aber durch extreme Wetterereignisse und steigende Verkehrslasten unter enormem Druck. Biogene technische Kohlenstoffe (nach EBC-Construction-Standard) bieten einen doppelten Durchbruch: bessere technische Performance und aktive, permanente Kohlenstoffsenken.
Bei CAPinnovativ begleiten wir KMU dabei, diese materialwissenschaftlichen Potenziale durch strukturierte Innovationsprozesse und attraktive Förderpfade wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Marktreife zu führen.
Drei Gründe für technische Kohlenstoffe im Asphalt
Bitumen altert durch UV-Strahlung und Oxidation — das führt zu Sprödigkeit und Rissen. Die hochstabilen Partikel technischer Kohlenstoffe verzögern diese oxidativen Prozesse. Die Straße bleibt länger flexibel und mechanisch belastbar.
Bei hohen Sommertemperaturen neigt konventioneller Asphalt zu plastischen Verformungen. Als funktionaler Modifikator erhöhen technische Kohlenstoffe die Steifigkeit des Binders signifikant. Besonders effektiv: Hanfstängel-Kohle mit optimierter Pyrolysetemperatur.
1 Tonne technischer Kohlenstoff bindet dauerhaft 1,9 bis 3,0 Tonnen CO₂-Äquivalente. Pilotprojekte realisieren bereits heute CO₂-negative Infrastrukturen.
pro Tonne Kohle
in Pilotprojekten
Anerkennung
Die Herausforderung: Von der Forschung zur Massenanwendung
Trotz dieser Vorteile identifiziert CAPinnovativ kritische Innovationslücken, die KMU aktuell noch vor Hürden stellen:
- Standardisierung: Fehlende Listung in harmonisierten Normen (z. B. EN 206 für Beton, entsprechende Äquivalente für Asphalt).
- Nachweislogik: Notwendigkeit valider Umweltproduktdeklarationen (EPDs) und digitaler Materialpässe für die Integration in BIM-Modelle.
- Großindustrielle Rheologie: Herausforderungen beim Mischungsdesign zur Sicherstellung von Pumpbarkeit und Verarbeitbarkeit im Werk.
Technologische Unsicherheit als Förderchance: ZIM 2025/2026
Die mit der Entwicklung neuer Rezepturen verbundenen technischen Risiken sind die primäre Voraussetzung für eine ZIM-Förderung. Unter der neuen Richtlinie 2025 profitieren KMU von deutlich attraktiveren Konditionen:
Bis zu 125.000 € Budget · 12 Monate Laufzeit · Technische Risiken validieren (z. B. Frost-Tausalz-Beständigkeit, Thixotropie) · Datenbasis für EPDs schaffen.
Marktreife Produkte mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie — Gesamtvolumen bis zu 3 Mio. € pro Verbundprojekt.
Biogene technische Kohlenstoffe werden offiziell als permanente Speicherung anerkannt. Die Senkenleistung wird damit erstmals großflächig monetarisierbar — CO₂-negative Infrastrukturen werden bankfähig.
Innovation braucht Struktur.
Unser interdisziplinäres Team bei CAPinnovativ — von Ingenieuren bis zu Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlern — unterstützt Sie dabei, technische Unsicherheiten in einen messbaren Marktvorteil zu verwandeln.
Stehen Sie bereits vor der Herausforderung, Ihre Asphaltprodukte taxonomiekonform zu dekarbonisieren? Welche technische Barriere wiegt für Sie schwerer: Die Rezepturstabilität oder die Zertifizierung der Senkenleistung?
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung — und lassen Sie uns gemeinsam die Infrastruktur von morgen bauen.
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